AMELIA CUNI - Sängerin, Komponistin und Tänzerin. Eine langjährige Stimm- und Gesangsausbildung in der nordindischen DHRUPAD-Tradition ist Grundlage ihres musikalischen Schaffens. Sie arbeitete mit zahlreichen international renommierten Künstlern in Musikprojekten zeitgenössischer und experimenteller Ausrichtung.
Als engagierte Lehrerin gibt Amelia Cuni das Wissen weiter, das sie bei berühmten indischen Meistern erworben hat. Sie unterrichtet indischen Gesang am Konservatorium von Vicenza, Italien, und lebt in Berlin.




>>>Kurz-Biographie

>für ein ausführliche Biographie, bitte hier klicken

Amelia Cuni wurde in Mailand geboren und lebte mehr als 10 Jahre in Indien, wo sie den Dhrupad Gesang bei berühmten Meistern (R.Fahimuddin Dagar and Bidur Mallik, Pt. Dilip Chandra Vedi) studierte. Sie erhielt ein 3-jähriges Stipendium der indischen Regierung. Sie tritt inzwischen auf vieln internationalen Bühnen auf, wie Haus der Kulturen der Welt, Podewil, Hebbel-Theater, Akademie der Künste und Schauspielhaus und Werkstatt der Kulturen in Berlin; Gasteig München, Zentrum f.Kunst u.Medientechnologie in Karlsruhe, Barbican Centre, Institute for Contemporary Arts und Purcell Room in London; Nehru Centre in Bombay, Kamani und I.I.C. in N.Delhi; Jisbreker und Tropical Museum in Amsterdam; Yerba Buena Center in San Francisco...
Seit 1992 lebt sie in Berlin. Ihre Musik wurde auf verschiedenen Solo - CD´s und Kollaborationen veröffentlicht sowie für Rundfunk und Fernsehen produziert, sowohl in traditionellen als auch experimentellen Richtungen.
Sie arbeitet mit Künstlern unterschiedlichster Richtungen zusammen (Frühe und Neue Musik, Electronica, Ambient, Experimentell, Jazz, Folk, Tanz und Theater.) Mit ihren eigenen Produktionen war sie auf internationalen Festivals in Gross-Britannien, Deutschland , Frankreich, Spanien, Italien, der Schweiz, Holland, Indien, China, Brasilien, den USA und Kanada zu Gast. Zusammen mit Werner Durand war sie Artist in Residence 1999 am Podewil- Zentrum für aktuelle Kunst in Berlin. Beide waren Teilnehmer des Kulturaustausch Programms Festival of Vision 2000 Berlin in Hongkong und Berlin – London 2001.
Sie hat die Multimedia Oper ASHTAYAMA- Song of Hours kreiert und weltweit aufgeführt. Komponisten wie Terry Riley, Roland Pfrengle, Chico Mello, Fernando Grillo und Maria de Alvear haben eigens für ihre Stimme komponiert. Sie war auch an experimentellen Projekten von u.a. David Toop , Paul Schütze und David Moss beteiligt.
Im Rahmen des Festivals für Neue Musik MaerzMusik/Berliner Festspiele (Berlin, März 2006) präsentierte sie die Premiere des kompletten SOLO 58 aus den SONG BOOKS (1970) von John Cage, koproduziert und im Anschluss aufgeführt von den Festivals: Expozice nové hudby in Brno (Czek Rep.); Musicadhoy in Madrid; Autumn Festival in Budapest; Casa da Música, Porto; Voix Nouvelles - Fondation Royaumont; Handelsbeurs, Gent. Im Jahr 2007 war die Produktion in Oslo, Stavanger und auf der Biennale in Venedig zu sehen. Vorstellungen in Kalifornien (Berkley und Los Angeles) werden folgen.

Sie unterrichtet indischen Gesang am Konservatorium von Vicenza.



>>>in Arbeit:


• Aufnahme von John Cage's 18 microtonal ragas aus seinen SONG BOOKS (1970) und anschließende Veröffentlichung auf dem californischen Label OTHER MINDS im Herbst 2007. Konzerte in Europa und den USA (Konzertkalender unter NEWS)
• Konzerte mit der Alte Musik – Sängerin Maria Jonas und der Musik HILDEGARD VON BINGENs
• CD Veröffentlichung eines traditionellen Dhrupad – Konzertes in London auf dem Label NAVRAS
• CD Veröffentlichung neuer Stücke des Duos Cuni<>Durand
• eine DVD Produktion von ASHTAYAMA, unterstützt vom BURGOF LÖRRACH















>>> Ausführliche Biographie


Amelia Cuni lebte über zehn Jahre in Indien und studierte Dhrupad Gesang bei berühmten Meistern in Nordindien, u.a. der Dagar und Mallik Familien in Kolkatta, Delhi und Vrindavan. Im Jahre 1978 begann sie ein Studium mit dem Schwerpunkt Khyal Gesang und Tabla in Neu Delhi. Ab 1980 erhielt sie privaten Gesangsuntericht bei Ud.R. Fahimuddin Dagar an der I.T.C. Sangeet Research Academy in Kolkatta. Unterricht bei Pt. Dilip Chandra Vedi in Delhi und Pt. Bidur Mallik in Vrindavan ergänzte ihre Gesangsausbildung.
Seit 1983 beschäftigt sich Amelia Cuni auch mit Kathak-Tanz, der mit Dhrupad durch gemeinsame kulturelle Wurzeln verbunden ist. Die mehr als zehnjährige Ausbildung wurde betreut von Smt. Manjushri Chatterjee, einer Schülerin von Shambhu Maharaj. Die Grundlagen der Pakhawaj (Trommel) erlernte sie bei Raja Chattrapati Singh.
Für die Jahre 1982 bis 1986 erhielt sie ein Stipendium der Indischen Regierung. Nach einem über zehnjährigen Indienaufenthalt begann sie 1987 international zu konzertieren und unterrichten. Sie lebt seit 1992 in Berlin.

In jüngster Zeit engagiert sich Amelia Cuni insbesondere für die Bewahrung und Weitergabe der Dhrupad -Tradition sowie um Brückenschläge zu einer Vielzahl anderer künstlerischer Traditionen und Tendenzen.
Zusammen mit Werner Durand war sie Artist in Residence 1999 des Podewil - Zentrum für Aktuelle Kunst, Berlin. Im Februar 2004 waren sie im Rahmen des Other Minds Festivals – San Francisco als composers in residence der Djerassi Foundation in Kalifornien eingeladen.





Ihre zahlreichen traditionellen Dhrupad Konzerte wurden von der indischen Presse enthusiastisch gefeiert.

Konzerte in Indien
Dhrupad Festivals in Vrindavan and Varanasi; Dadar-Matunga Music Circle und Nehru Centre in Mumbai; India International Centre in New Delhi, Music Academy in Chennai, University of Baroda u.v.a.


Ausgewählte Dhrupad Konzerte in Europa:
WOMAD Global Spirit Festival im Barbican Centre in London, Parampara und Tarang Festival im Haus der Kulturen der Welt, Chard Festival of Women in Music (U.K.), Festival of Women Composers between Asia and Europe in der Villa Stück in München, Int. Symposium Teaching Musics of the World in der Musik Akademie in Basel. Sie trat an der Alten Oper Frankfurt, Maison de l'Inde Paris, Gasteig München, Schauspielhaus Berlin, Union Chapel Islington und Purcell Room London, Fondazione GIORGIO CINI Venedig, Tagore Centre (Indische Botschaft Berlin) sowie diversen anderen europäischen Konzerthäusern auf.

Sie sang für verschiedene indische Tänzer wie Smt. Manjushri Chatterjee , Daksha Sheth und Astad Deboo.


Amelia Cuni ist die einzige Dhrupad-Sängerin, der - obwohl nicht indischer Herkunft - große Anerkennung sowohl seitens der indischen Presse als auch der Hörerschaft zuteil wurde. Ihre Musik ist auf mehreren CDs erschienen und für Radio- und für Fernsehproduktionen aufgenommen worden. Sie hat in den vergangenen Jahren Projekte sowohl traditioneller wie auch experimenteller Ausrichtung initiiert und kooperiert mit Künstlern unterschiedlicher Richtungen (Alte, Neue und Elektroakustische Musik, Ambient, Multimedia etc.). Komponisten wie Chico Mello, Terry Riley, Roland Pfrengle, Maria De Alvear schrieben für ihre außergewöhnliche Stimme. Sie arbeitete u.a. mit Fernando Grillo, Roberto Paci Dalò, David Moss, Rajesh Mehta, Zeitblom, David Toop, Paul Schütze,dem Theaterdirektor Giancarlo Cauteruccio, Dieter Laser und Toshinori Kondo. Beim Sampling Rage Festival 1999 im Podewil/Berlin war sie mit einem Duo mit Paul Schütze vertreten. Im Herbst 1999 trat sie zusammen mit Terry Riley bei mehreren Festivals in England auf.
Die Komposition Todo canto (1996) wurde von Chico Mello speziell für ihre Stimme, Lyrischen Sopran, Piano und Tabla geschrieben. Die Uraufführung fand am Schauspielhaus Berlin statt. Das Britische Norfolk & Norwich Festival beauftragte Terry Riley im Jahr 1999 mit einer Komposition (What the River Said) für ihre Stimme und das Ensemble Sounds Bazaar, die anschließend auch beim Rainbow over Bath und Oxford Contemporary Music Festival aufgeführt wurde.

Seit Jahren bildet sie mit dem Minimalisten Werner Durand ein erfolgreiches Duo experimenteller Ausrichtung, das bereits in vielen europäischen Ländern wie Italien, Deutschland, Spanien, Belgien, Polen und Großbritannien gastierte. Im November 2000 traten sie anlässlich des Festival of Vision in Hong Kong auf, unterstützt von Astad Deboo, einem Pionier des modernen indischen Tanzes. Im Jahr 2004 folgten Konzerte im CNMAT/1750 Arch St. in Berkeley, USA, beim Vancouver New Music/VOX Festival in Kanada und Teatro Miela in Triest.

Ebenfalls mit Werner Durand und verschiedenen Videokünstlern realisierte Amelia Cuni die Multimedia Performance ASHTAYAMA - Song of Hours, einer Koproduktion von Podewil-Berlin, ZKM-Karlsruhe und Vettori Ultramondo s.r.l.Udine. Sie wurde bereits an renommierten Häusern wie dem Institute for Contemporary Arts in London, Tropen Museum in Amsterdam (2001), Düsseldorfer Altstadt Herbst (Tanzhaus NRW, 2002), Ijsbreker in Amsterdam (2003), Other Minds Festival im Yerba Buena Theater in San Francisco, Stimmenfestival Basel/Lörrach (2005)aufgeführt.





Amelia Cuni komponiert auch eigene Musik mit Texten in Sanskrit, Italienisch, Latein, Ladin oder Englisch. So etwa 'Danza d'Amore' für ein Ensemble mit indischen und Barockinstrumenten und Tänzerin. Aufführungen u.a. Festival E' Vento e Suono, Udine Estate, Cusiano Festival of Early Music, Dartington Summer School Festival of Music, Pordenone Festival of Sacred Music, San Marino Etnofestival, Aspekte Indischer Musik in der Passionskirche in Berlin und Festival Autunno Musicale Como 2001.
In diesem Projekt, das indische und europäische Alte Musik zusammenführt, arbeitet sie mit dem Geiger, Sitarspieler und Komponisten Francis Silkstone. Mit dessen Ensemble Sounds Bazaar tourte sie 1998 in Großbritannien (Bath, Winchester, Oxford, London u.a.).
Mit dem Tänzer Astad Deboo trat sie 2002 in Francis Silkstones Musiktheaterstück Trying Orpheus auf.

Mit W.Durand, P.Schütze und R.Tombesi erarbeitete sie ein Musiktheaterstück, das alte Legenden der Alpen aufgreift und auf rätho-romanischen Texten basiert. Das Projekt Il sogno di Dolasilla wurde bei der Arte Sella 2000 und beim Festival Suoni del Mondo in Riva del Garda 2002 aufgeführt.

Mit dem Neue Musik Ensemble Die Maulwerker führte sie 2001 die kompletten SONG BOOKS von John Cage (die 18 Raga - Improvisationen beinhalten) am Theater Bielefeld auf.

Roland Pfrengle komponierte für Amelia das Stück METALL (für Stimme, Gong, Tamtam und Computer), das 2002 an der Folkwang Hochschule Essen als Teil des Musiktheaterstückes AN SICH - Bilder/Stille uraufgeführt wurde. Maria de Alvear schrieb für sie FLORES (Premiere FORUM NEUE MUSIK Köln 2003, koproduziert von Deutschland Radio). Mit der Cellistin Joan Jeanrenaud und Maria de Alvear realisierte sie deren Komposition GRAN SOL (für 2 Stimmen und Cello). Die Uraufführung fand 2005 beim Other Minds Festival, San Francisco statt.

2005 präsentierte sien mit Terry Riley ein Duo mit dem Titel RAGA D’OLTREOCEANO (Contempo/Montefalco, Contemporanea/Udine, Centro d’Arte/Padova).

Im Rahmen des Festivals für Neue Musik 'MaerzMusik/Berliner Festspiele' (Berlin, März 2006) präsentierte sie die Premiere des kompletten SOLO 58 aus den SONG BOOKS (1970) von John Cage, koproduziert und im Anschluss aufgeführt von den Festivals: Expozice nové hudby in Brno (Czek Rep.); Musicadhoy in Madrid; Autumn Festival in Budapest; Casa da Música, Porto; Voix Nouvelles - Fondation Royaumont; Handelsbeurs, Gent. Im Jahr 2007 war die Produktion in Oslo, Stavanger und auf der Biennale in Venedig zu sehen. Vorstellungen in Kalifornien (Berkley und Los Angeles) werden folgen.





Auszug aus Amelia Cuni´s Diskographie:

Danza d´Amore, Soloalbum, veröffentlicht auf New Earth (München 1998) und mit der italienischen Zeitschrift `Medioevalia´ (New Sounds 1997); Morning Meditation, Live-Aufnahme eines Dhrupad Konzerts von Amelia in Mumbai (Navras, London 2000).
Zusammen mit Werner Durand: Ashtayama - Song of Hours (Amiata Records, Florenz 2000)
und Drumming Breath im Trio mit Marika Falk für das baskische Label Syntorama NO CD (2000).
APSARAS, in Zusammenarbeit mit dem Ambient - Musiker Alio Die auf Projekt Rec., USA 2002.
Sie ist ebenfalls vertreten auf den Produktionen Monsoon Point, New Earth Records 1996 (in Zusammenarbeit mit Al Gromer Khan) und auf David Toops Soloalben Pink-Noir (Virgin 1996) und Hot Pants Idol (Barooni
1999 )sowie auf Robert Miles' vinyl 12" Bhairav (Sa:lt Records Limited Edition, London 2001).
Ausserdem war sie an den CD`s The beat generation (Harta Performing 1996) , Dissói Lógoi (Compagnia Nuove Indye, Roma1999), einem Progressiv - rock Album und Ashwattha mit Musik von Raviindra (world-jazz 1998) beteiligt, das den 2. Preis eines Wettbewerbs des SWR gewann. Sie sang für diverse weitere CD- und Filmproduktionen.

> MP3 Ausschnitte einiger dieser Aufnahmen finden Sie unter MP3 im Hauptmenü.





Als engagierte Lehrerin leitete Amelia Cuni eine Vielzahl von Workshops und Klassen in ganz Europa. Sie unterrichtete indischen Gesang und Tanz an der Tanz Etage Frankfurt, Tanzfabrik Berlin, Musikakademie Basel, Teatro Tascabile Bergamo, National Yoga Congress Berlin, Summer School 1998 Dartington (U.K.), David Moss’s Institute for Living Voice, den Konservatorien von Zürich und Parma, den Universitäten von Siegen, Bologna, Modena, Trento , La Sapienza in Rom, King Alfred's College in Winchester und der Udine School of Drama 'Nico Pepe'. Sie leitet jährlich stattfindende Workshops an der Intercultural School of Music (IISMC, Fondazione Giorgio Cini) in Venedig. Seit 2001 lehrt sie am Konservatorium von Vicenza (Italien) und gibt regelmäßig Workshops an verschiedenen Institutionen (Universitäten, Konservatorien, Musik- und Schauspielschulen) in Europa.

Als Dhrupad-Lehrerin arbeitete sie für die Theater-/Tanz-/Musikproduktion BIG IN BOMBAY von Constanza Macras/Dorky Park, die nach der Premiere im Jahr 2005 weltweit tourt.

Amelia's Gesang wurde in diversen Radiosendungen auf WDR, Radio Bremen, SFB Berlin, Dutch National Radio 3, RAI 3 Rome, Slovenian and Italian TV, WDR-TV präsentiert. Sie gab Interviews für Radio Midday in Mumbai, RAI 3 in Trieste und Rom, Radio Popolare Milano, Swiss-Italian Radio in Lugano, Bayerischer Rundfunk in München, SFB-Multikulti in Berlin und SWR-Baden-Baden und für mehrere Radiosender in den U.S.A. Ihre Stimme ist auch in der Radioproduktion Zimmerflucht, l'archeologia del commento (Audiobox, RAI 3), von Isabella Bordoni zu hören.

Verschiedene Artikel Amelia Cunis sind publiziert in: Dhrupad Annual 1992, Varanasi; Teaching Musics of the World 1994, Basel; Indian Music and the West (S.R.A. seminar Mumbai1996), Indische Musik in Deutschland (Aachen, 1998), Journal of the Indian Musicological Society, (Mumbai,1999) , Ear & Eye-Encounters with world musics, Schott Verlag (Mainz, 2004), inter.kultur.politik. Kulturpolitik in der multi-ethnischen Gesellschaft, (Kuturpolitische Gesellschaft-Klartext Verlag, Essen, 2004).



>in Arbeit:

• Aufnahme von John Cage's 18 microtonal ragas aus seinen SONG BOOKS (1970) und anschließende Veröffentlichung auf dem californischen Label OTHER MINDS im Herbst 2007. Konzerte in Europa und den USA (Konzertkalender unter NEWS)
• Konzerte mit der Alte Musik – Sängerin Maria Jonas und der Musik HILDEGARD VON BINGENs
• CD Veröffentlichung eines traditionellen Dhrupad – Konzertes in London auf dem Label NAVRAS
• CD Veröffentlichung neuer Stücke des Duos Cuni<>Durand
• eine DVD Produktion von ASHTAYAMA, unterstützt vom BURGOF LÖRRACH



>>> die neusten Updates, Konzert- und Workshoptermine finden Sie unter NEWS im Hauptmenü.





>>>Amelia Cuni über ihre künstlerische Arbeit:


...Today, we are still dealing with shameful prejudices and simplifications, but we do have the possibility to relate to Indian performing arts with a new awareness. My personal history as an Italian girl who chose to become a professional singer of Indian music belongs to this changed panorama.
For reasons I find difficult to explain (but impeccably interpreted by my Indian friends by means of the reincarnation theory), I decided as an 18 year old music lover to go to India and learn dhrupad singing and kathak dance 'at the feet of the gurus'.

Reflecting on my artistic choices, I now see them as having been inspired by a continuum of music history and ideals. By attempting to bring these diverse cultural influences together in a dialectical and creative way, I am living out this particular destiny of mine as passionately as I possibly can.
My personal journey might be misunderstood as a product of a general tendency of our time which can lead to superficiality and exploitation. More than 20 years ago, I decided to dive fully into Indian music but I never wished to take on an Indian name, if this can clarify my attitude. I must also admit that in my unusual role as an outsider, I have often stretched and challenged my teachers' concept of traditional training by following an unorthodox path. I am grateful for their understanding and far seeing support. In this way I have been able to retain my European roots while allowing myself a 'full immersion' for more than a decade.

Although I did not become a proponent of a specific gharana (style, school of music), I do feel responsible for the knowledge which has so generously been given to me. In this respect, I could say that I see myself as a kind of `messenger´ or `translator´ between worlds. Nowadays, my artistic quest is stimulated by numerous encounters and collaborations in various directions: from Early to New Music, across Minimalism and Electronica, but I still seem to keep strongly connected to my dhrupad soul which remains my primary medium of expression. Although I have gone my own way, I feel I belong to a vast stream which binds me to generations of ustads and pandits. Indian music is steeped in an ancient tradition and at the same time it is open to renewal and non-conformity. Today, it may also be shared, researched and enjoyed outside its geographical boundaries. It is a lively and inspiring example of a culture we cannot ignore.

Amelia Cuni

(aus: 'Ear & Eye: Encounters with World Music' Schott Verlag, Mainz 2002)